Wie Saphire die Hügellandschaft

Der Fleckerlteppich der Marken

Fermo, Palazzo dei Priori

Zwischen Küstenstreifen und Hochgebirge liegt die liebliche Hügellandschaft.
Sie wurde von vielen Schriftstellern gepriesen wegen der unglaublichen Harmonie, die von ihren sanften Wellen ausgeht. Von oben betrachtet wirken die Felder und Olivenhaine, die Wiesen und die Weinberge wie einfach ausgegossen, hier ein dreieckiges Stück bearbeitetes Land, hier ein paar Reihen Olivenbäume – mitten drin vielleicht ein paar Bäume, die der Bauer lieber umfährt als sie einfach niederzumachen, weil sie bei der Ernte stören.
Die im Gebirge entspringenden Flüsse wie Aso, Menocchia, Tesino, Chienti oder Tronto durchziehen mit ihren Läufen die Hügellandschaft und tragen in deren Tälern zu reichen Ernten bei.

Auf den Anhöhen, mitten im kultivierten Land, haben die Gutsbesitzer ihre „case coloniche“ errichtet, ihre Höfe, die weit ausladend und imposant wie kleine Festungen wirken. In früheren Zeiten beherbergten sie im Erdgeschoss das Vieh, der erste Stock diente als Wohnraum und unterm Dach hatten die Tauben ihr Zuhause.